Die Gründung unseres Hauses geht zurück auf den Berg-Pionier Hermann Biner und eine Zeit, in der Skitourismus noch ein Fremdwort war.

Unser nach typisch Walliser Art errichtetes Berghotel liegt auf 1900 Metern Höhe inmitten naturbelassener Wiesen, auf denen Schafe und Kühe frei grasen, eine grössere Murmeltier-Kolonie lebt in Sichtweite. Wenige, traditionsreiche Chalets säumen die Wege ringsum, und Sie wohnen direkt am Fuss des Matterhorns in der einzigartigen Landschaft der Walliser Alpen.

Das Hotel Silvana ist mit unserer Familie zu einem Wellness- und Skihotel modernsten Standards gewachsen. Inzwischen kümmert sich bereits die dritte Generation darum, unsere Drei-Sterne-Tradition zu erhalten und dabei Gastlichkeit und Service fortlaufend zu verbessern.

Die Gründung unseres Hauses geht zurück auf den Berg-Pionier Hermann Biner und eine Zeit, in der Skitourismus noch ein Fremdwort war. In Zermatt gab es nur wenige Seilbahnen, die Versorgung der Matterhornhütte war sehr mühselig. 1953 hatte man deshalb einen schmächtigen 15-Jährigen angeheuert, der die Lebensmittel vom Dorf auf die Hütte in 3200 Metern Höhe tragen sollte. Dieser Junge war Hermann Biner, und er wünschte sich nichts sehnlicher, als einmal das Matterhorn zu besteigen. Allerdings erbarmte sich keiner der Bergführer, ihn am Seil zu führen, weil er kein Geld hatte, um ihren Taglohn zu bezahlen.

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Am 15. August 1953 jedoch ereignete sich in den frühen Morgenstunden ein Todesfall am Matterhorn. Mit der Totenbergung wurde der kräftigste Bergführer, Alfons Lerjen, beauftragt, und als er seine traurige Pflicht erledigt hatte, war es für weitere Führungen auf den Gipfel zu spät. Also ließ er sich erweichen, den jungen Hermann ans Seil zu nehmen, rannte aber förmlich den Berg hinauf, in der Hoffnung, der Halbwüchsige werde bald erschöpft sein. Doch auf seine Nachfrage sagte Hermann nur: „Wenn du willst, kannst du schon etwas schneller gehen.“ So erreichte das ungleiche Paar den Gipfel nach 1 Stunde und 45 Minuten. An den Abstieg kann Hermann sich kaum noch erinnern. Tatsache ist, dass die beiden um 11 Uhr, drei Stunden nach Aufbruch, bereits wieder auf der Hütte waren. Normalerweise dauert diese Strecke um die 10 Stunden! Hermanns Rekord hielt deshalb auch beinahe sechzig Jahre, bis er 2011 von zwei jungen Zermatter Bergführern in topmoderner Ausrüstung um ein paar Minuten unterboten wurde.

Mit der ihm eigenen Leidenschaft machte sich Hermann Biner 1968, inzwischen dreißig Jahre alt, an den Bau einer Berghütte in Furi. Gemeinsam mit seiner Frau Ida legte er so den Grundstein zu unserem Hotel, dessen Ausbau und Modernisierung Dany und seine Schwester Evi mit Enthusiasmus verfolgten. Seit einiger Zeit werden sie von der dritten Generation, dem diplomierten Hotelier und angehenden Bergführer/Skilehrer Marc Biner, unterstützt. Auch in Zukunft wird das Silvana modernen Ski- und Wellnesstourismus mit nachhaltigem Unternehmertum verbinden. Wir lieben unsere Berge und freuen uns, wenn der Funke auf Sie überspringt!